Achtsamkeit – Gewahrsein

Sich dessen gewahr zu sein, was gerade ist und geschieht – das können wir üben. Wir können lernen, es zu einer inneren Haltung werden zu lassen. Es ist ein stetiges Lernen, immer häufiger in Bewusstheit mit sich selbst und allem Leben umzugehen. Insofern durchdringt das Gewahrsein/die Achtsamkeit alle Methoden.

Selbstakzeptanz ist der Schlüssel zum Wohlbefinden für Hochsensible – so sagt sinngemäß
Elaine Aron, die Pionierin der modernen Hochsensibilitätsforschung. Sich selbst zu akzeptieren setzt voraus, sich selbst überhaupt erst einmal wahrzunehmen. Die feine Wahrnehmung hochsensibler Menschen bezieht sich aber oft auf alles andere als auf sich selbst.
Es tut gut, die Fähigkeit zur Selbst-Wahrnehmung zu beleben, zu nähren und zu genießen. Ist es dann auch noch möglich, sich selbst tiefer zu verstehen, wird die Selbstakzeptanz viel leichter.
Achtsamkeit zu praktizieren bedeutet, bewusst wahrzunehmen, was im gegenwärtigen Augenblick an diesem Ort geschieht – in mir und um mich herum.
Ich selbst erlebe Achtsamkeit besonders als eine Erlaubnis, in diesem Moment an diesem Ort präsent sein zu dürfen.
Für hochsensible Menschen, für die Selbst-Wahrnehmung und Selbst-Verständnis von lebenswichtiger Bedeutung sind, bringt die Praxis der Achtsamkeit sehr viel Hilfreiches und Erleichterndes.
Insofern gilt:
Achtsamkeit ist ein wunderbarer Schlüssel zur Selbstakzeptanz.

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Kalligraphie  von Thich Nhat Hanh